Paris is always a good idea

Immer wollte ich schon mal nach Paris.  An irgendeinem Tag im August wurde ich in der Früh wach und dachte mir, soooo jetzt will ich weg.

Ich schrieb Hannah, die ein großer Paris Fan ist, ob sie im September mal Zeit hätte. Zufällig hatten wir zu gleichen Zeit Urlaub. Ja wie passend !

Drei Tage später war der Trip gebucht.

 

Der Hinflug war ruhig und alles lief wunderbar. In Paris am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, mussten wir uns erstmal orientieren. Ich brauchte eine Paris - Card, denn mit der fährt man ziemlich günstig durch die Stadt. Hannah hatte schon eine.

Gut, Schalter gesucht, durchgefragt, Karte gekauft. Auf die Karte musste aber ein Passbild. Ja Juhu. Also setzte ich mich in den Passbildautomat, der ausschließlich französisch sprach und versuchte mein Glück. Nach mehrmaligem drücken, kam dann auch ein Bild von mir und der Automat sagte: " Je suis depression´!" Na Herzlichen Dank, Willkommen in Paris ! ;-)

Ich dachte ich hab mich verhört, aber nein, ich schwöre der sagte das wirklich ! Ein wartender Herr vor dem Automaten musste auch schon lächeln und das war der Beginn der Reise.

 

Mit der Bahn fuhren wir nach Paris rein - stiegen in die Metro und fuhren Richtung Hotel. Wir fanden es nicht auf Anhieb, denn der Boulevard Garibaldi war riesig, wie alle anderen Straßen auch. Das Hotel war sehr schön ! Die Zimmer winzig, aber wunderschön eingerichtet und wir hatten einen Blick zum Eiffelturm, wenn auch nur die Spitze. Direkt gegenüber war die Metro, also besser hätten wir nicht buchen können.

Nachdem wir das Zimmer begutachtet hatten stürzten wir uns auch gleich ins Geschehen.

Erste Station war die Champs-Élysées, der Triumphbogen und die Kathedrale Notre-Dame´.



Im berühmten Cafe´ Laduree ergatterten wir einen Tisch, aber dort wurden nicht sehr freundlich bedient und man ließ uns ewig warten, deshalb suchten wir uns ein anderes. Ziemlich gegenüber fanden wir ein tolles Café mit freundlicher Bedienung, die Sonne schien und ich trank meinen ersten Kaffee in Paris auf der Champs-Élysées !

Danach ging´s zum Triumphbogen und Norte-Dame´. An den Fotos sieht man die Dimensionen super gut. Alle Bauten in Paris sind ja extrem groß. Ich war nur ein kleiner Punkt davor. Den Rest des Tages schlenderten wir durch die Straßen und ich kam mit dem fotografieren nicht hinterher.

Arm und Reich liegt hier so nah beieinander.



Kathedrale Notre-Dame´ - hat mich ziemlich beeindruckt. Buchstäblich stand mir der Mund offen bei dem Anblick.  Ich hoffe man sieht es an den Bildern wir gewaltig und schön dieser Bau ist. Es passen ungefähr 10.000 Menschen in diese Kathedrale und wurde 1163 - 1345 errichtet.



Der Tag war noch jung und vor allem traumhaft schön und sonnig. Beste Vorraussetzungen um nochmal durch die Straßen zu gehen. Weg von den großen Touristen - Magneten um ein paar Eindrücke von Paris zu sammeln.



Ich bin ja ein großer Fan von diesen kleinen Läden und Lokalen. Vorallem die wunderschönen Blumenläden !

 


Am Freitag fuhren wir zum Moulin Rouge und Montmarte Sacré-Coeur. Der Vormittag war diesig und bewölkt und dort waren nicht ganz so viele Menschen wie auf der Champs-Èlysseé. Das berühmte Moulin Rouge ist von außen ziemlich klein - im Vergleich zu allem anderen.

Vom Moulin Rouge gingen wir zur Basilica Sacre Coeur zu Fuß. Ich liebe ja diese bunten kleinen Läden die an jeder Ecke stehen.

Der schwarze Mann ist übrigens echt :-)

 



Je später es wurde, desto mehr Sonne kam. Was gut war, denn Nachmittag ging´s zum Eiffelturm.

Zwischendurch fuhren wir zum Hotel zurück und haben uns umgezogen. Beide schmissen wir uns in ein Kleidchen, packten unsere sieben Sachen und rein in die Metro. Die Sonne schien und die Temperaturen stiegen. Beim Eiffelturm waren sehr viele Menschen. Mir war das fast zu stressig und teils war ich etwas genervt, denn immer wenn ich ein Bild machen wollte, hielt einer seinen Selfie - Stick in meine Kamera ! Grrrrrr....

Der Wind ging und auch mein Kleid wehte immer hoch ! Hilfe - ich fühle mich unwohl ;-)

Am späten Nachmittag gingen wir in den Eiffelturm rein. Natürich wieder Unmengen von Menschen. Die Aussicht oben war traumhaft. Man hatte einen Blick auf ganz Paris in seiner wahren Pracht. Um ganz an die Spitze zu kommen mussten wir nochmal eine gefühlte Stunde anstehen und unsere Füße schmerzten von den hohen Schuhen !  Jupp, selber schuld ! Aber wir haben kaum gejammert. ;-)

Ich persönlich würde nicht mehr ganz rauf fahren. Mich hat die mittlere Plattform mehr beeindruckt und das Warten hat sich nicht gelohnt. Hannah, die den Eiffelturm liebt, sah das anders ! Aber jeder hat sene Favoriten und persönlichen Eindrücke. Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch und wurde 1887-1889 von Gustave Eiffel erbaut.


Nach über 6 Stunden in hohen Schuhen freuten wir uns auf unser kleines Stammlokal in der Nähe von unserem Hotel wo wir jeden Abend gegessen haben. Endlich in der Metro und kurz vor "zuhause" blieb die Bahn stehen. Eine Durchsage, dass ein verdächtiger Kofer gefunden wurde. Die Bahn fährt nicht weiter. Na toll.... keine 2 Minuten später gab es Entwarnung, die Metro fährt jetzt doch. Gut wir alle wieder rein und froh darüber mit diesen Schuhen nicht zurück laufen zu müssen.

Leider vergebens - wir mussten doch wieder raus, denn angeblich wurde das Gepäckstück doch als zu unsicher eingestuft. Im Endeffekt kam nichts dabei heraus, aber die Sicherheit geht vor.

Also liefen wir zwei Stationen zu Fuß zum Hotel - unsere Füße brachten uns um. Im Hotel schnell umgezogen, flache Schuhe an und ab zum Essen.

Das Resaurant LaPlaca war typisch französisch mit pinken Polstermöbeln, kleinen Bistrotischen und nettem Personal. Essen gehen ist in Paris sehr teuer. Ein normales Essen kostet zwischen 15 und18 Euro und da rede ich nicht von Fisch oder anderen teurern Lebensmittel. Ein Chickenburger kostet 17,80,- ;-) Aber es ist Urlaub und natürlich drin. Ich hab jeden Tag mein Glas Rotwein getrunken und Hannah ihre Moquitos.

 

Am letzten Tag besuchten wir noch Palais du Louvre. Mit gefiel es dort super gut. Wenig Touristen und ein wunderschöner Platz.

Das berühmte Museum steht in der ehemaligen Residenz der französischen Könige. Bewacht durch das Militär.

Palais du Louvre einmal von der Vorder und Hinterseite.

Wir saßen uns dort in das bekannte Cafe Marly. Ein kleiner Kaffee für 7,50,- ;-)

An dem Ort konnte ich noch tolle Bilder machen - ein guter Abschluss für diese Tage.

Paris ist eine wundbar bunte Stadt mit vielen verschiedenen Nationen und auf jeden Fall eine Reise wert !